adSphere entwickelt ITO-Beschichtungen auf UTG zum Standardprozess

ITO-Beschichtung auf rollbarem Ultradünnglas (UTG) mit hervorragenden Eigenschaften

adSphere realisiert neuartige transparente und leitfähige Schicht mit hervorragenden Eigenschaften.

Das Schichtsystem wurde auf der Grundlage jahrelanger Erfahrungen und in zahlreichen Versuchen von unserem Industriepartner Creavac speziell für den Einsatz auf Glassubstraten entwickelt.

Nur mit Glas als Basissubstrat können die deutlich höheren Prozesstemperaturen realisiert werden, welche Bestwerte für Transparenz und Leitfähigkeit garantieren – im Gegensatz dazu ist die auf Polymerfolien niemals erreichbar.

Zum Einsatz kam ein Ultradünnglas-Kundensubstrat welches in blanker Form ohne laminierten Stützlayer direkt von der Rolle verarbeitet wurde.

Die Prozessierung der nur wenige Nanometer dünnen Schicht erfolgt aus physikalischen Gründen in einer sauberen Hochvakuumumgebung.

Mit dem adSphere-Industriepartner Creavac ist jetzt ein Lohnbeschichter in der Lage, derartige Leistungen als Standardprozess in sein Portfolio zu übernehmen und weltweit am Markt anzubieten.

Wofür werden solche solche transparenten, leitfähigen Schichten benötigt?
Ein Anwendungsfeld sind organische Materialien wie diese in organischen Leuchtdioden (OLED) und organischer Photovoltaik (OPV) zum Einsastz kommen. Dort können diese Schichten in Verbindung mit dem Glas als ideale Barriere ihre Vorteile in voller Breite gegenüber den Polymerfolien ausspielen, welche im Gegensatz zum Glas wasserdampfdurchlässig sind und deshalb Barriereschichten benötigen, welche neben dem Kostenfaktor bislang die entscheidende Schwachstelle bei Elektroden auf Polymerbasis darstellen. Konkret bedeutet dies eine nahezu unbegrenzte Lebensdauer der OLED/OPV bei Verwendung von Glassubstraten; bei Polymerfolien mit oftmals unzulänglichen Barriereschichten sind dagegen teilweise schon nach recht kurzer Zeit von z.B. einem Jahr oder gar eher Degradierungserscheinungen erkennbar…
Weiterhin sind solche Schichten unabdingbar für alle Arten von Touch-Sensorik – und auch hier kommt die direkte Kombination mit dem Glas der Endanwendung in Form von besseren technischen Eigenschaften (Kratzfestigkeit, hervorragende optische Eigenschaften, …) sowie zusätzlich Kosteneinsparungen durch die eingesparten Polymerfolien und Barriereschichten zugute.

Warum ist dieser Schritt so wichtig?
Unsere Kunden benötigen industrietaugliche Lösungen – somit ist es wichtig, dass adSphere.solutions mit diesem Schritt zeigen kann, dass der Technologietransfer von der Grundlagenforschung in die produzierende Industrie gelungen ist.

Wie nutzt adSphere diese Technologie?
Dieser Schritt kommt zu einem idealen Zeitpunkt, in dem sich adSphere in einer Vorausentwicklungsphase für großflächige, glasbasierte Sensorik befindet – diese Technologie kann damit direkt in die Entwicklung der angrenzenden Technologien und in die geplanten Produkte einfließen.

Welche weiteren Schritte plant adSphere in diesem Bereich?
Wenngleich adSphere mit dieser Leistung ein großer Schritt gelungen ist sind die Substratvarianten hinsichtlich Dicke und Anlieferzustand sehr unterschiedlich. Grund ist der bis dato fehlende Industriestandard. Deshalb laufen aktuell umfangreiche Entwicklungen bei adSphere als auch bei den Forschungs- und Industriepartnern, um diese Vielfalt maschinen- und prozessteschnisch abzudecken. Im Idealfall entsteht daraus ein neuer Industriestandard für die Verarbeitung von Ultradünnen Industriegläsern (UTG) was Sicherheit schafft und durch Varianten-Reduzierung zum wirtschaftlichen Einsatz beiträgt.

adSphere-Ansprechpartner und Sensorik-Experte:
Uwe Beier, Geschäftsführer
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